Sonntag, 20. Juli 2008
On the road again!
Liebe Freunde, liebe Familie wir koennen euch nur sagen wie gut es uns geht und dass wir hier eine unvergesslich schoene Zeit hatten. Wir moechten dieses Mal auch nicht zu viele Worte verlieren, denn manchmal sagen Bilder mehr als Worte....Nur so viel: Mit aufpoliertem Spanisch, neu gewonnenen Freunden, den besten Erinnerungen und neuer Abenteuerlust gehts wieder auf in die grosse weite Welt!



Sini am Aequator
bei Nacht auf der Dachterasse
chicas
das Secret Garden Dreamteam
Mittwoch, 2. Juli 2008
Nuestra vida en Quito
Wie schnell man sich doch einlebt....mittlerweile geht es uns richtig gut und wir haben alle anfaenglichen Zweifel beseitigt. Am Anfang war es fuer uns doch eine grosse Umstellung hier zu arbeiten, da die Arbeitsmoral hier schon sehr von der Deutschen abweicht. Doch jetzt sind wir schon voll im Rythmus drinnen und geniessen sogar unser Alltagsleben. Um die Mittagszeit ist immer relativ wenig los und man hat Zeit zu lernen, in der Haengematte zu chillen, zu lesen, oder einfach Musik zu hoeren und die Aussicht zu geniessen.
Abends nach dem gemeinsamen Abendessen ( 3 Gaenge Menue) gibt es dann immer ein Lagerfeuer und wenn es einem dann immer noch zu kalt ist, zieht man sich einfach einen der vielen Ponchos ueber und trinkt einen guten Rotwein aus Chile:).
Diese Atmosphaere ist einfach so einmalig, dass man sie kaum beschreiben kann.
In Ecuador lebte auch ein unglaublich beeindruckender und krasser Kuenstler namens Oswaldo Guyasami. Er spiegelt in seinen Bildern die Armut der Leute wieder, wie auch das fruehere Leben des indigenen Volks. Wir haben uns in die Bilder verliebt und wollten euch eines nicht vor enthalten, welches unser Lieblingsbild ist....
Das war nun also ein kleiner Auszug aus unserem Alltagsleben in Quito....
Abends nach dem gemeinsamen Abendessen ( 3 Gaenge Menue) gibt es dann immer ein Lagerfeuer und wenn es einem dann immer noch zu kalt ist, zieht man sich einfach einen der vielen Ponchos ueber und trinkt einen guten Rotwein aus Chile:).
Diese Atmosphaere ist einfach so einmalig, dass man sie kaum beschreiben kann.
Unsere lieben Arbeitskollegen die uns
taeglich mit lecker Essen verwoehnen
( nach diesem Monat haben wir sicher
mind. 3 Kilo zugenommen:))
auf der Dachterasse
der schoene Blick von unserem Arbeitsplatz
Bine bei der Arbeit
Wenn wir dann mal frei haben gehen wir ins Museum, in den botanischen Garten, fahren mit dem Teleferico (Seilbahn) auf 4000 Meter hoch oder schlendern einfach durch die Altstadt. Die Altstadt von Quito gehoert zum UNESCO Kulturerbe. Wir waren richtig ueberrascht so viele schoene Fleckchen zu entdecken, es macht einfach so Spass die Menschen zu beobachten und dass aufregende Strassenleben mitzuerleben
in der Altstadt
ein Schuhputzer, der auf Arbeit wartet
eine "moderne" Telefonzelle in Quito
ein Schuhputzer in Aktion
Jump for Quito!
ohne Worte
zwei einheimische Frauen
die ueberall wachsamen Polizisten
ein Mann mit Hut auf der Plaza Grande
...und wir mittendrin....
...bei ein paar Marktstaenden
Letztens waren wir beim Friseur und haben uns fuer sage und schreibe zwei Dollar die Haare schneiden lassen. Man sollte den Friseusen waehrenddessen nur nicht in ihr unsicheres Gesicht oder auf die zittrigen Haende schauen ;)
Auch unseren Lieblingsclub haben wir schon gefunden, wo wir ungefaehr jede Nacht tanzen, der Bungalow 6. Davor gehen wir jedoch immer erst in unsere Stammkneipe, dem Irish Pub, wo wir dann die anderen Voluntaere, Gaeste und neue Freunde treffen.
Auch unseren Lieblingsclub haben wir schon gefunden, wo wir ungefaehr jede Nacht tanzen, der Bungalow 6. Davor gehen wir jedoch immer erst in unsere Stammkneipe, dem Irish Pub, wo wir dann die anderen Voluntaere, Gaeste und neue Freunde treffen.
Vor kurzem hat Quitos Manschaft "Liga" die Championsliga von Suedamerika gewonnen, was noch nie zuvor vorkam. Die ganze Stadt war eine einzige Party und wir beide haben uns an die WM zurueck erinnert ( die EM haben wir ja verpasst;)).
In Ecuador lebte auch ein unglaublich beeindruckender und krasser Kuenstler namens Oswaldo Guyasami. Er spiegelt in seinen Bildern die Armut der Leute wieder, wie auch das fruehere Leben des indigenen Volks. Wir haben uns in die Bilder verliebt und wollten euch eines nicht vor enthalten, welches unser Lieblingsbild ist....
Das war nun also ein kleiner Auszug aus unserem Alltagsleben in Quito....
Hasta luego
Freitag, 20. Juni 2008
Erst die Arbeit dann wieder das Vergnuegen
Nach Otavalo gings ab nach Quito,wo wir nun in einem Hostal arbeiten. Leider war der erste Eindruck nicht so toll, da wir erstmal im Bus beklaut wurden. Die Leute sind einfach so geschickt, dass man es nicht merkt.
Da wir ein paar Tage zu frueh dran waren entschieden wir uns noch zu unserem Partner Hostal dem "Secret Garden Cotopaxi" zu fahren um noch mal richtig auszuspannen. Das Hostal liegt mitten im Nirgendwo und man kann von der Terasse insgesamt sieben Vulkane sehen. Unter anderem den Cotopaxi, welcher mit seinen 5897 m der derzeit hoechste aktive Vulkan Suedamerikas ist.
Cotopaxi persoenlich
immer noch Busenfreundinnen
Basil (der suesseste Dalmatiner auf Erden) und Bine
das Secret Garden CotopaxiDa wir in dem schoenen Hostal nicht nur lesen, essen und schlafen wollten haben wir uns an einem Tag im Gaensemarsch bis zu 5000 Metern, zum Gletscher des Cotopaxis gewagt. Dort war es natuerlich eisig kalt und auch die Hoehe machte uns zu schaffen, doch es hat sich sehr gelohnt und man konnte sich umso mehr auf das Kaminfeuer im Hostal freuen.
Doch auch dort mussten wir wieder eine bittere Erfahrung machen, da uns ein anderer Backpacker aus unseren Dorm Geld geklaut hat. Es ist schon traurig, wenn man niemandem mehr vertrauen kann. Vor allem anderen Backpackern, da wir doch eigentlich alle in einem Boot sitzen. Diese Erfahrungen gehoeren wohl einfach zu unserer Reise dazu und sie lehren uns: Traue niemanden nur dir/uns selber. Bine: der einzige Mensch, dem ich noch zu hundert Prozent trauen kann bist nur du Sini!
Mit viel Energie gings dann wieder zurueck nach Quito, wo wir nun in einem Vierer - Apartement mit anderen Volunteeren zusammen wohnen. Wir arbeiten sechs Tage die Woche und 8 Stunden am Tag und bekommen dafuer freie Unterkunft, Essen und 20 "One to One" Spanischstunden. Es gibt eine Fruehschicht und eine Spaetschicht und beide bestehen aus Check in und Check out der Gaeste sowie das Servieren von Speisen.
Es gefaellt uns sehr gut mal wieder eine neue Herausforderung zu haben und auch die Arbeit macht Spass, auch wenn sie sich komplett von der in Deutschland unterscheidet.
Jeden Abend essen wir mit den Gaesten aus der ganzen Welt zusammen zu Abend und gesniessen den traumhauften Blick ueber die Daecher von Quito.
der Blick bei Nacht von der Terasse des Secret Gardens Quito
der Blick bei Tag...las guapas
Mittwoch, 11. Juni 2008
Otavalo - eine Stadt voller Indianer
Unsere erste Stadt in Ecuador war Otavalo noerdlich von Quito. Dieser Ort ist so schoen, weil hier die Menschen noch ihre alte indianische Kultur leben und sich in ihrer traditonellen Tracht kleiden. So sieht man die Maenner alle mit langen, kraeftigen, dunklen Haaren zu einem Zopf gebunden und einem Indianerhut und die Frauen mit schwarzen bestickten Roecken und schoenen weissen Rueschblusen, ihre Kinder in einem Buendel auf dem Ruecken tragend.
Ein weiterer Markt ist der lebendige und farbenfrohe Kunsthandwerkmarkt auf dem Plaza de Poncho, auf dem wir uns schon ganz lange gefreut haben und uns gleich neu einkleideten.
Tags darauf sind wir zu einem See gefahren und wollten uns ein schoenes Plaetzchen zum EM-Start suchen, was wir auf Anhieb gefunden haben: in einem kleinen Restaurant mit Blick auf dem See holte die nette Inhaberin extra ihren Fernseher aus der Wohnung, und somit konnten wir als einzige Gaeste mit einem Bierchen Poldi und Co. anfeuern.
Gerne waeren wir laenger geblieben doch leider war alles nass: die Wiese, unsere Socken, unsere Schuhe, unsere Hosen, unser Zelt. Deswegen entschieden wir uns noch am selben Tag den Rundgang um den Krater zu vervollstaendigen.
So wohl wir uns auch in diesem Oertchen fuehlen, so langsam geht uns der Muellwagen ganz schoen auf die Nerven: er kuendigt sich durch eine immer gleiche Klangmusik an, die man stundenlang, tag fuer tag in der kompletten Stadt wahrnimmt.
Gleich an unserem ersten Tag besuchten wir die beruehmten Maerkte. Fruehmorgens schauten wir uns als Erstes den Viehmarkt an, auf dem die Einheimischen mit ihrer Kuh, Ziege oder ihrem Schwein an der Leine zum Feld kommen und auf ein Angebot warten. So einen Anblick erlebt man auch nicht alle Tage...
Das Treiben auf dem Viehmarkt
Der Handel wird ausgemacht
Ein weiterer Markt ist der lebendige und farbenfrohe Kunsthandwerkmarkt auf dem Plaza de Poncho, auf dem wir uns schon ganz lange gefreut haben und uns gleich neu einkleideten.
Farben, Farben, Farben
Tags darauf sind wir zu einem See gefahren und wollten uns ein schoenes Plaetzchen zum EM-Start suchen, was wir auf Anhieb gefunden haben: in einem kleinen Restaurant mit Blick auf dem See holte die nette Inhaberin extra ihren Fernseher aus der Wohnung, und somit konnten wir als einzige Gaeste mit einem Bierchen Poldi und Co. anfeuern.
Von der Stadt gings in die Natur und bei Regen fuhren wir zu dem Kratersee Lago de Cuicocha (2800 m). Ueber drei Stunden ging es vollgepackt mehr bergauf als bergab bis wir endlich an eine menschenleere Lichtung kamen, wo wir unser Zelt aufschlugen und lecker Thunfisch aus der Dose zum Abendbrot assen. In der Nacht hoerten wir ein Brummen-Schnurren und wir dachten es sei eine Raubkatze die um unser Zelt herumschleicht und unseren Proviant riecht, bis wir am Morgen die Stimme zuordnen konnten - zu einem Vogel...
Die Idylle an der Lagune
In der Naehe von unserem Zelt
die verrueckten Gringas
Gerne waeren wir laenger geblieben doch leider war alles nass: die Wiese, unsere Socken, unsere Schuhe, unsere Hosen, unser Zelt. Deswegen entschieden wir uns noch am selben Tag den Rundgang um den Krater zu vervollstaendigen.
Jump for your life
Muh!
Ah... wie schoen...
da sind wir einmal rum...
So wohl wir uns auch in diesem Oertchen fuehlen, so langsam geht uns der Muellwagen ganz schoen auf die Nerven: er kuendigt sich durch eine immer gleiche Klangmusik an, die man stundenlang, tag fuer tag in der kompletten Stadt wahrnimmt.
Heute gehts los nach Quito, wo wir einen Monat lang arbeiten werden...
Sonntag, 8. Juni 2008
Letzter Stopp - San Augustin
In diesem schoenen Dorf bewohnten wir eine kleine Huette direkt ueber den gruenen Bergen.
Unser trautes Heim
Eine neue Freizeitbeschaeftigung
So weit das Auge reichte konnten wir die atemberaubende Landschaft mit ihren Wasserfaellen und dem Rio Magdalena von unserer kleinen privaten Terasse geniessen. Es war, als ob wir die einzigen Menschen weit und breit waren....
Unser Ausblick von der Huette
An einem Tag haben wir uns den archaeologischen Nationalpark angeschaut, wo man mehrere historische Statuen besichtigen konnte. Der wirkliche Hintergrund dieser Statuen ist bis heute noch nicht geklaert, jedoch hat man sie in Graebern oder alleine vergraben gefunden.
Die drei Statuen
Mit unseren neuen Freunden
Hoch zu Ross ging es tags darauf weiter. Unsere Pferde haben sich "super" verstanden.
Sinas Pferd wollte immer der Erste sein, sobald Bines Pferd die Fuehrung uebernahm wurde Sinas Pferd agressiv, wollte das andere Pferd beissen und raste davon und Sina hatte grosse Muehe sich im Sattel zu halten. Fuer uns "erfahrene" Reiter war das am Anfang noch witzig, wurde aber irgendwann sehr anstrengend. Die Natur machte es jedoch wieder wett...
Sina immer die Erste
Bine und der Guide
Nach San Augustin sind wir dann ueber die Grenze nach Ecuador, was wieder ueberhaupt kein Problem war. Eigentlich wollten wir Kolumbien gar nicht verlassen, weil uns dieses Land und seine Einwohner voll ueberzeugt haben. Wir haben die Menschen als offene, herzliche und hilfsbereite Personen kennengelernt und waren begeistert von den unterschiedlichen Landschaftsformen. Der Ruf als gefaehrliches Land mag wohl fuer gewisse Gebiete stimmen, jedoch haben wir uns nie unsicher oder bedroht gefuehlt und empfehlen jedem in dieses Land zu reisen. Wir jedenfalls sind sehr gluecklich, dass wir unseren Flug von Venezuela nach Ecuador gecancellt haben und somit Kolumbien kennenlernen konnten.
Und das Essen war sooo lecker.....ob es wohl Arepa Chocolo (Maisfladen) con Queso (mit Kaese) auch in Ecuador gibt? Vamos a ver.....:)

An der Grenze
So weit das Auge reichte konnten wir die atemberaubende Landschaft mit ihren Wasserfaellen und dem Rio Magdalena von unserer kleinen privaten Terasse geniessen. Es war, als ob wir die einzigen Menschen weit und breit waren....
An einem Tag haben wir uns den archaeologischen Nationalpark angeschaut, wo man mehrere historische Statuen besichtigen konnte. Der wirkliche Hintergrund dieser Statuen ist bis heute noch nicht geklaert, jedoch hat man sie in Graebern oder alleine vergraben gefunden.
Hoch zu Ross ging es tags darauf weiter. Unsere Pferde haben sich "super" verstanden.
Sinas Pferd wollte immer der Erste sein, sobald Bines Pferd die Fuehrung uebernahm wurde Sinas Pferd agressiv, wollte das andere Pferd beissen und raste davon und Sina hatte grosse Muehe sich im Sattel zu halten. Fuer uns "erfahrene" Reiter war das am Anfang noch witzig, wurde aber irgendwann sehr anstrengend. Die Natur machte es jedoch wieder wett...
Nach San Augustin sind wir dann ueber die Grenze nach Ecuador, was wieder ueberhaupt kein Problem war. Eigentlich wollten wir Kolumbien gar nicht verlassen, weil uns dieses Land und seine Einwohner voll ueberzeugt haben. Wir haben die Menschen als offene, herzliche und hilfsbereite Personen kennengelernt und waren begeistert von den unterschiedlichen Landschaftsformen. Der Ruf als gefaehrliches Land mag wohl fuer gewisse Gebiete stimmen, jedoch haben wir uns nie unsicher oder bedroht gefuehlt und empfehlen jedem in dieses Land zu reisen. Wir jedenfalls sind sehr gluecklich, dass wir unseren Flug von Venezuela nach Ecuador gecancellt haben und somit Kolumbien kennenlernen konnten.
Und das Essen war sooo lecker.....ob es wohl Arepa Chocolo (Maisfladen) con Queso (mit Kaese) auch in Ecuador gibt? Vamos a ver.....:)
An der Grenze
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